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"UNION IRANISCHER AKADEMIKER IN ÖSTERREICH"
Name und Sitz

Der Verein führt den Namen UNION IRANISCHER AKADEMIKER IN ÖSTERREICH.
Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.

Vereinszwecke und seine Tätigkeiten

Der Verein ist nicht auf Gewinn gerichtet. Der Verein beabsichtigt lediglich die Erzielung von kostendeckenden Einnahmen. Die Tätigkeiten des Vereins haben ausschließlich und unmittelbar dem vorstehenden gemeinnützigen Zweck im Sinne der § 34ff der österreichischen Bundesabgabenordnung zu dienen.
Dieser Verein ist unabhängig von jeden politischen oder religiösen Gruppierungen oder Organisationen.
Zwecke:
– Bekanntschaft und Zusammenarbeit unter Mitgliedern
– Kontakte mit anderen Vereinigungen
– Unterstützung der Mitglieder in Verfolgung ihrer Rechte gegenüber Dritten im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins
– Diskussionsabende, Veranstaltungen, Vorträge und Versammlungen
– Seminare und Konferenzen, Herausgabe eines Mitteilungsblattes
– Errichtung einer Bibliothek
– Förderung des Solidaritätsgefühls unter den Mitgliedern
– Veranstalten von ordentlichen und außerordentlichen Zusammentreffen der Mitglieder
– Sammeln und verteilen von Nachrichten verschiedener Art unter den Mitgliedern.

Aufbringung der Vereinsmittel

1. Die zur Erreichung des Vereinszweckes erforderlichen Geldmittel können aufgebracht werden durch:
a) Mitgliedsbeiträge,
b) Sonstige Zuwendungen und Subventionen, wie auch Geld- und Sachschenkungen, wenn sie nicht mit Auflagen verbunden sind, die nach Ansicht des Vorstandes dem Vereinszweck widersprechen,
c) Erträgnisse von Spendenaktionen.
2. Sämtliche Vereinsmittel, einschließlich eines allfälligen Jahresüberschusses, sind ausschließlich für den gemeinnützigen Verwendungszweck (Artikel II) im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden. Dabei sind die vom Vorstand des Vereins genehmigten Bestimmungen betreffend die Schaffung, Verwaltung und Gestionierung von Reserven in der jeweils gültigen Fassung zu beachten.

Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.
a) ordentliche Mitglieder sind jene, die sich real an der Vereinsarbeit beteiligen. Für den Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft muß der BewerberIn,
– iranischer Abstammung sein,
– ein Studium an einer Universität oder an einer Fachhochschule, die einen akademischen Grad verleiht, im In- oder Ausland ( z.B. Lizenziat, Dkfm., Mag., Dipl. Ing., Dr., Ph.D., BA., LL.M.) abgeschlossen haben,
– die juristischen Personen, die dasselbe oder ähnliche Vereinscharakter haben, können auch ordentliche Mitglieder werden (z. B. Verein Iranischer Ingenieure in Österreich oder Österreich-Iranische Ärztegesellschaft),
– die Mitglieder der UIA können je nach Fachrichtung sich in Sektionen, Gruppen, Vereinigungen im Rahmen der Statuten der UIA selbst Organisieren,
– die Vereinsstatuten in der geltenden Fassung anerkennen,
– den durch die Generalversammlung jeweils festgesetzten Mitgliedsbeitrag in voller Höhe regelmäßig bezahlen.
b) Außerordentliche Mitglieder sind jene Akademiker iranischer Abstammung, die den jeweils festgesetzten Mitgliedsbeitrag nicht in voller Höhe bezahlen und in Österreich nicht wohnhaft sind.
c) Fördernde Mitglieder sind Personen, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlungen eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.
d) „Ehrenmitglieder“ sind Personen, denen die Ehrenmitgliedschaft durch Wahl in der Generalversammlung verliehen wurde.

Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereines können alle Personen werden, die die Voraussetzungen nach Artikel IV erfüllen.
Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Gegen den Beschluß ist die Berufung an die Generalversammlung möglich. Diese muß von mindestens drei Mitglieder, bis spätestens 1 (eine) Woche vor der nächsten Generalversammlung eingebracht werden. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Verständigung des (der) Bewerber (s) durch den Vorstand.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

Änderung und Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:
1. Durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluß.
2. Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz einmaliger Mahnung länger als 3 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt. Jedes Mitglied ist verpflichtet den ersten Mitgliedsbeitrag innerhalb von drei Monaten nach Erhalt des Erlagscheines zu bezahlen, die weiteren Mitgliedsbeiträge müssen innerhalb der ersten 3 (drei) Monate ab Jahresbeginn bezahlt werden.
3. Ein Mitglied kann seinen Austritt in Form einer schriftlichen, an den Schriftführer des Vereines gerichtete Nachricht, erklären.
Ein solcher Austritt wird mit dem Ende jenes Kalendermonates wirksam, in welchem dem Schriftführer die Nachricht zugegangen ist, soferne die Nachricht keine anderen diesbezüglichen Angaben enthält.
4. Unbeschadet der Bestimmungen des Artikel V kann die Vereinsmitgliedschaft durch Entscheidungen der Generalversammlung auf Grund einer Beschwerde des Vorstandes oder des Schiedsausschusses entzogen werden, wenn das Mitglied durch grobe Pflichtverletzungen oder unehrenhaftes Verhalten wesentliche Interessen des Vereines verletzt hat.

Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder

1. Die Mitglieder haben den Zweck des Vereines, seine Interessen und seinen Ruf zu achten und nach besten Kräften zu fördern. Sie haben sich an seine Statuten und die von den Vereinsorganen erlassenen Bestimmungen und Entscheidungen zu halten.
2. Die Mitglieder haben das Recht gemäß den Bestimmungen des Vereinsgesetzes 1951, von allen Tätigkeiten des Vereines unterrichtet zu werden und an diesen teilzunehmen.
3. Die ordentlichen und Ehrenmitglieder sind in den Organen und Ausschüssen des Vereines ehrenamtlich tätig, angemessene Barauslagen, die ihnen aus ihrer Pflichterfüllung für den Verein entstanden sind, können ersetzt werden.

Organe des Vereins

Die Vereinsorgane sind:
a) die Generalversammlung,
b) der Ehrenpräsident
c) der Präsident,
d) der Vorstand,
e) der Kontrollausschuß,
f) der Schiedsausschuß.

Generalversammlung

1. Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereines.
2. Eine ordentliche Generalversammlung hat mindestens einmal im Jahr stattzufinden. Weitere Sitzungen der Generalversammlung können jederzeit nach den Bestimmungen dieser Statuten vom Schriftführer des Vereines über Wunsch des Präsidenten, des Vorstandes, des Vorsitzenden des Vorstandes oder auf Grund einer von mindestens 1/3 der ordentlichen Vereinsmitglieder unterschriebenen schriftlichen, an den Vorstand gerichteten Aufforderung, einberufen werden.
3. Nach Maßgabe der in diesen Statuten enthaltenen Bestimmungen, unabhängig davon, ob auf diese in diesem Artikel ausdrücklich verwiesen wird oder nicht, sind der Generalversammlung insbesondere folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Genehmigung der endgültigen Tagesordnung ihrer Sitzungen,
b) Änderungen der Statuten (auf Grund einer diesbezüglichen Empfehlung des Vorstandes),
c) Ernennung des Präsidenten des Vereines,
d) Wahl der Ehrenmitglieder, insbesondere auch des Ehrenpräsidenten
e) Wahl der Mitglieder des Vorstandes, des Kontrollausschusses, des Schiedsausschusses und der Beiräte,
f) Behandlung aller Fragen, die die Grundsätze und die Geschäfts- Finanz- und Personalpolitik des Vereines betreffen, einschließlich der formellen Genehmigung von diesbezüglichen verbindlichen Verlautbarungen im Einklang mit diesen Statuten und dem Budget,
g) Behandlung der Berichte an die Generalversammlung, einschließlich jener des Vorstandsvorsitzenden und des Schatzmeisters,
h) Behandlung des Jahresfinanzberichtes des Schatzmeisters und Genehmigung der geprüften Jahresabschlüsse samt Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstandes,
i) Behandlung des Berichtes des Schatzmeisters über das Budget des Vereines für das nächste Finanzjahr,
j) Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen,
k) Auflösung des Vereines auf Grund einer diesbezüglichen Empfehlung des Vorstandes.
4. Soferne keine abweichende Regelung besteht, haben ordentliche, außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder des Vereines das Recht, an Sitzungen der Generalversammlung teilzunehmen und in ihnen das Wort zu ergreifen.
5. Bei der Generalversammlung haben anwesende ordentliche Mitglieder jeweils nur ein Stimmrecht. Als das Stimmrecht ausübend gelten nur jene stimmberechtigten Mitglieder, die eine Pro- oder Kontrastimme abgeben. Bei Stimmengleichheit steht dem Präsidenten (oder dem Sitzungsvorsitzenden) eine geheime Abstimmung im Wege der geheimen Stimmabgabe zu.
6. Soferne diese Statuten nichts anderes bestimmen, bedürfen Beschlüsse und Entscheidungen der Generalversammlung der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei den in Absatz 3 dieses Artikels in den Untersätzen b), i) und k) angeführten Materien bedarf es einer Mehrheit von mindestens 2/3 der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder.
7. Mindestens 14 Tage vor dem für die Sitzung bestimmten Tag ist eine Tagesordnung, die als Einladung zur Teilnahme an der Sitzung der Generalversammlung gilt, an sämtliche Teilnahmeberechtigte auf dem Postweg an deren letzt bekanntgegebene Adresse auszusenden. Jene Mitglieder die damit einverstanden sind, daß diese Einladungen per e-mail schicken, erhalten diese nur mehr an deren letzt bekanntgegebene e-mail Adresse. Dies 14-tägige Frist gilt nicht für erstreckte Sitzungen, für welche die Einladungen so rasch als möglich auszusenden sind.
Erhält ein ordentliches Mitglied oder eine sonstige zur Teilnahme berechtigte Person die Einladung nicht, so werden dadurch die Vorgänge bei der Sitzung der Generalversammlung nicht ungültig.
8. Kopien von Statutenänderungen und sonstigen in diesen Statuten näher bezeichneten Informationen, die bei einer Sitzung der Generalversammlung erörtert werden sollen, sind an alle Teilnahmeberechtigten zusammen mit der vorläufigen Tagesordnung auszusenden.
9. Ist der Präsident verhindert, den Vorsitz bei einer Sitzung der Generalversammlung zu führen, so hat die Generalversammlung aus der Mitte der anwesenden ordentlichen Mitglieder einen Sitzungsvorsitzenden zu wählen, der nicht Vorstandsmitglied ist. Die Sitzung der Generalversammlung wird in einem solchen Falle vom Vorstandsvorsitzenden bzw. in dessen Abwesenheit von einem seiner Stellvertreter bzw. bei deren Abwesenheit vom ältesten Vorstandsmitglied eröffnet und bis zur Wahl des Sitzungsvorsitzenden von diesem geleitet.
10. Anträge zur Tagesordnung der Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
11. Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter) beschlußfähig. Ein Vertreter bedarf zur rechtsgültigen Vertretung des abwesenden Mitgliedes eine schriftliche Vollmacht, durch die er berechtigt wird im Namen des abwesenden Mitgliedes das Stimmrecht auszuüben, oder sich der Stimme zu enthalten. Diese Berechtigung gilt jeweils nur für eine Generalversammlung, welche in der Stimmrechtsvollmacht schriftlich zu bezeichnen ist. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlußfähig, so ist die Generalversammlung, ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder, 30 Minuten später mit der selben Tagesordnung beschlußfähig.

Ehrenpräsident des Vereins

1. Der Ehrenpräsident hat dieselben Rechte und Pflichten wie die restlichen Vereinsmitglieder inne.
2. Der Ehrenpräsident wurde auf Lebenszeit ernannt und kann daher zu Lebzeiten nicht abberufen werden.
3. Der Ehrenpräsident kann jedoch selbst jederzeit sein Amt niederlegen.

Präsident des Vereins

1. Der Präsident, eine angesehene Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, der die Interessen des Vereines nach außen am besten repräsentieren kann und bereit ist, den Vereinszweck zu fördern, wird von der Generalversammlung über Vorschlag des Vorstandes oder auf Grund eines von mindestens 1/5 der ordentlichen Vereinsmitglieder unterschriebenen schriftlichen, an den Vorstand gerichteten Vorschlages, für eine Amtsperiode von 2 (zwei) Jahren bestellt. Wiederbestellungen sind zulässig.
2. Der Präsident hat die Befugnis, Sitzungen der Generalversammlung einzuberufen und zu leiten, bzw. die Sitzungen des Schiedsausschusses einzuberufen, sofern diese Statuten nichts anderes bestimmen.
3. Der Präsident ist berechtigt, an sämtlichen Sitzungen des Vorstandes sowie von Ausschüssen und Unterausschüssen desselben teilzunehmen.
4. Der Präsident ist das höchste Leitungsorgan und ranghöchste Funktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Im Falle seiner Verhinderung gelten Art. XII. Abs. 7 und Art. XIV. Abs. 3. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch betreffend der Angelegenheiten, die im Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch unmittelbar der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

Vorstand

1. Bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben haben die Mitglieder des Vorstandes als Zielsetzung die wohlverstandenen Interessen der Mitglieder zu beachten.
Vorbehaltlich abweichender Einschränkungen in diesen Statuten gehören zu ihren Pflichten insbesondere:
a) Durchführung oder Überwachung der Beschlußfassungen und Entscheidungen der Generalversammlung, verbunden mit der Berichterstattung über die getroffenen Maßnahmen an diese.
b) Sicherzustellen, daß der Verpflichtung zur Vorlage von Berichten, Rechnungsabschlüsse und Budgetvoranschläge an die Generalversammlung nachgekommen wird.
c) Erstattung von an die Generalversammlung gerichteten Empfehlungen betreffend sämtliche Punkte der vorläufigen Tagesordnung (die Erfordernisse im Zusammenhang mit Änderungen der Vereinsstatuten und der Auflösung des Vereines).
d) Kontrolle der Einhaltung von Verträgen zwischen dem Verein und Dritten durch Funktionäre bzw. Angestellte des Vereins.
2. Der Vorstand hat eine Geschäftsordnung zu beschließen, die nicht in Widerspruch zu diesen Statuten steht.
3. Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern und drei nicht stimmberechtigten Beiräten. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, zwei stellvertretende Vorsitzende, einen Schriftführer, einen Schriftführerstellvertreter, einen Schatzmeister und einen Schatzmeisterstellvertreter als Funktionäre des Vereines für eine jeweils höchstens zweijährige Funktionsperiode als Mitglied des Vorstandes.
4. Der Vorsitzende hat das Recht, Sitzungen des Vorstandes einzuberufen. In Abwesenheit des Vorsitzenden werden diese Agenden vom stellvertretenden Vorsitzenden wahrgenommen.
5. Der Schriftführer ist für die ordnungsgemäße Aufbewahrung der den Verein betreffenden Aufzeichnungen, für die ordnungsgemäße Führung des Schriftverkehrs, für die gehörige Einberufung von Sitzungen der Generalversammlung und des Vorstandes, für die Protokollführung bei diesen Sitzungen und für die Aufzeichnungen in chronologischer Reihenfolge sämtlicher Beschlüsse und Entscheidungen dieser Organe verantwortlich.
6. Der Schatzmeister ist für die ordnungsgemäße Führung der Finanzgebarung des Vereines verantwortlich; er hat das Budget des Vereines für das jeweils folgende Finanzjahr zwecks Genehmigung durch den Vorstand, den Bericht über das Budget für die Generalversammlung zu erstellen, und zwar Letzteren so rechtzeitig, daß dieser vorher noch einer Abschlußprüfung unterzogen werden kann.
7. Im Falle der Verhinderung des Präsidenten sind für den Verein folgende zwei Funktionäre gemeinsam in Angelegenheiten, die Geldmittel oder Bankkonten betreffen, zeichnungsbefugt, nämlich der Vorstandsvorsitzende (stellvertretender Vorsitzende) zusammen mit dem Schatzmeister (stellvertretender Schatzmeister).
8. Der Vorstand hat für die Vertretung eines an der Ausübung seiner Amtspflichten verhinderten Funktionärs durch ein anderes Vorstandsmitglied Sorge zu tragen, sollte auch der jeweilige Stellvertreter an der Ausübung der Amtspflichten verhindert sein.
9. Sofern diese Statuten nichts anderes bestimmen, ist für die Beschlußfähigkeit des Vorstandes und seiner Ausschüsse die einfache Mehrheit erforderlich. Diese wird nach der Gesamtzahl der allen Vorstandsmitgliedern bzw. Ausschußmitgliedern zustehenden Stimmen berechnet. Bei Stimmengleichheit steht dem Vorsitzenden das Dirimierungsrecht zu. Ein Mitglied des Vorstandes, welchem es nicht möglich ist, an einer Vorstandssitzung teilzunehmen, ist berechtigt, einem anderen Vorstandsmitglied eine schriftliche Stimmrechtsvollmacht zu erteilen. Eine solche Stimmrechtsvollmacht berechtigt den Inhaber im Namen des abwesenden Vorstandsmitgliedes das Stimmrecht auszuüben, oder sich der Stimme zu enthalten. Diese Berechtigung gilt jeweils nur für eine Vorstandssitzung, welche in der Stimmrechtsvollmacht schriftlich zu bezeichnen ist. Bei einer Vorstandssitzung darf ein Vorstandsmitglied nicht gleichzeitig über mehr als zwei Stimmrechtsvollmachten verfügen und diese ausüben.
10. Vorstandssitzungen haben mindestens einmal im Kalenderquartal stattzufinden. Der Vorsitzende hat Sitzungen einzuberufen, wenn ihm dies erforderlich erscheint, oder über Aufforderung des Präsidenten, oder von zwei sonstigen Vorstandsmitgliedern. Bei jeder Sitzung ist eine mindestens 7-tägige Einberufungsfrist einzuhalten. Befindet der Vorsitzende bzw. befinden zwei gewählte Mitglieder gemeinsam, daß die Abhaltung einer Notsitzung erforderlich ist, so ist zwischen dem Tag der Einberufung und dem Tag der Sitzung ein Abstand von mindestens zwei Tagen einzuhalten.
11. Der Vorstand ist berechtigt, wenn ihm dies notwendig erscheint, Ausschüsse und Unterausschüsse, bestehend aus mindestens drei Vorstandsmitglieder, einzusetzen und aufzulösen. Es können auch ordentliche Mitglieder als Berater beigezogen werden, jedoch steht Ihnen bei der Beschlußfassung kein Stimmrecht zu. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind stets berechtigt, an Sitzungen der Ausschüsse und Unterausschüsse teilzunehmen.
12. Der Vorstandsvorsitzende kann Personen, die nicht Vorstandsmitglieder oder nicht Mitglieder des Vereines sind, einladen, an Sitzungen des Vorstandes teilzunehmen und bei diesen das Wort zu ergreifen.
Die Teilnahme solcher Personen, welche sich im Ermessen des Vorstandsvorsitzenden (soferne der Vorstand nicht etwas anderes beschließt) auf die gesamte Sitzungsdauer oder auch nur auf einen Teil derselben erstrecken kann, darf keinesfalls mit der Einräumung eines Stimmrechts verbunden sein.

Zusammensetzung des Vorstandes

1. Der Vorstand besteht aus sieben gewählten Mitgliedern.
2. Vorstandswahlen haben jeweils in der Generalversammlung stattzufinden, wenn ein Vorstandssitz neu zu besetzen ist. Die zweijährige Funktionsperiode der sieben gewählten Vorstandsmitglieder läuft ab dem Ende der Generalversammlung, in welcher die Wahl erfolgte. Notwendige Kooptierungen oder Nachwahlen haben auf diese Funktionsperioden keine Auswirkung.
3. Ein gewähltes Vorstandsmitglied verliert seine Funktion, wenn es die ordentliche Mitgliedschaft verliert oder seinen Rücktritt erklärt.
4. Die Wiederwahl von gewählten Mitgliedern des Vorstandes ist zulässig.
5. Wird die Stelle eines gewählten Mitgliedes vor Ablauf der Funktionsperiode vakant, so wird jener der drei Beiräte in den Vorstand kooptiert, der bei der Wahl die meisten Stimmen erhalten hat.

Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

1. Der Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
2. Der Schatzmeister ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
3. Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Präsidenten bzw. bei dessen Verhinderung vom Vorstandsvorsitzenden (stellvertretender Vorsitzender) und vom Schriftführer (stellvertretender Schriftführer) gemeinsam zu unterfertigen, sofern diese Urkunden jedoch Geldangelegenheiten betreffen, gilt bei Verhinderung des Präsidenten Art. XII. Abs. 7.
4. Sofern diese Statuten nichts anderes bestimmen, tritt im Falle der Verhinderung an die Stelle des Präsidenten der Vorstandsvorsitzender.

Beiräte

1. Die drei Beiräte, welche ordentliche Mitglieder des Vereines sein müssen werden in der Generalversammlung von den anwesenden und stimmführenden ordentlichen Mitgliedern bzw. deren Stellvertreter für eine zweijährige Funktionsperiode gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.
2. Die Beiräte sind berechtigt, an sämtlichen Sitzungen des Vorstandes sowie von Ausschüssen und Unterausschüssen desselben teilzunehmen und in ihnen das Wort zu ergreifen, es steht ihnen jedoch kein Stimmrecht zu.

Schiedsausschuss

1. Der Kontrollausschuß besteht aus drei Mitgliedern, welche ordentliche Mitglieder des Vereines sein müssen.
Diese werden in der Generalversammlung von den anwesenden und stimmführenden ordentlichen Mitgliedern bzw. deren Stellvertreter für eine zweijährige Funktionsperiode gewählt. Die Wiederwahl von Mitgliedern des Kontrollausschusses ist zulässig.
2. Der Kontrollausschuß wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Er beschließt eine Geschäftsordnung, die nicht in Widerspruch zu diesen Statuten stehen darf. Sitzungen des Ausschusses werden von dessen Vorsitzenden einberufen, soweit dies zur Wahrnehmung der Aufgaben des Ausschusses erforderlich ist.
3. Der Kontrollausschuß hat die finanzielle Gebarung des Vereines zu überwachen und ist ermächtigt, Empfehlungen an den Vorstand und die Generalversammlung zu richten.

Schiedsausschuß

1. Der Schiedsausschuß entscheidet über alle Differenzen und Streitigkeiten, die sich aus den Beziehungen innerhalb des Vereines ergeben, ausgenommen den Entzug der Mitgliedschaft durch die Generalversammlung.
2. Der Schiedsausschuß besteht aus drei ordentlichen Mitgliedern. Der Schiedsausschuß kann jedoch zwecks Unterstützung den Präsidenten oder einen Rechtsberater beiziehen; diese haben jedoch kein Stimmrecht.
3. Sitzungen des Schiedsausschusses werden vom Präsidenten oder vom Sitzungsvorsitzenden einberufen, Letzterem steht der Vorsitz und das Dirimierungsrecht zu. Anträge auf Einleitung eines Schiedsverfahrens sind in Schriftform an den Sitzungsvorsitzenden zu richten, welcher eine Sitzung des Schiedsausschusses binnen eines Monats nach Erhalt des Antrages einzuberufen hat.
4. Der Schiedsausschuß fällt seine Entscheidungen in Anwesenheit sämtlicher Mitglieder mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei jedes Mitglied nach bestem Wissen und Gewissen, jedenfalls jedoch im Rahmen der gesetzlichen Erfordernisse und der Bestimmungen dieser Statuten zu entscheiden hat. Die Entscheidungen des Schiedsausschusses sind vereinsintern endgültig.
5. Ist der Sitzungsvorsitzenden verhindert, in einer Sitzung des Schiedsausschusses den Vorsitz zu führen, so kann er ein Mitglied des Vereines als stellvertretenden Sitzungsvorsitzenden bestimmen.
Der stellvertretende Sitzungsvorsitzende hat in Ansehung des anhängigen Falles bis zur Fällung einer Entscheidung die dem Sitzungsvorsitzenden gemäß diesem Artikel zustehenden Rechte und Pflichten.
6. Verhandlungsprotokolle und schriftliche Entscheidungen sind zwecks Beurkundung der Echtheit von allen Mitgliedern zu unterfertigen.
7. Die Funktionäre des Schiedsausschusses werden für eine jeweils höchstens zweijährige Funktionsperiode in der Generalversammlung von den anwesenden und stimmführenden ordentlichen Mitgliedern bzw. deren Stellvertreter gewählt. Die Wiederwahl von Mitgliedern des Schiedsausschusses ist zulässig.

Der Sekretär

Der Sekretär ist Angestellter des Vereines. Er hat das Büro zu leiten und ist für die Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereines gemäß den Weisungen des Vorstandes verantwortlich.

Statutenänderungen

1. Diese Statuten sind sowohl auf Deutsch als auch auf Persisch authentisch. Rechtsgrundlage dieses Vereins sind jedoch ausschließlich die deutschen Statuten. Die persische Fassung dient nur der Verständniserleichterung einiger Mitglieder.
2. Statutenänderungsvorschläge sind zunächst vom Vorstand zu behandeln. Finden diese die Zustimmung von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes, so sind sie im Rahmen eines eigenen Tagesordnungspunktes in einer Sitzung der Generalversammlung zu behandeln; der Text von Statutenänderungen ist mit der vorläufigen Tagesordnung auszusenden.

Informationsrecht

1. Der Präsident, die Funktionäre des Vereines, Vorstandsmitglieder, Vorstandsvorsitzender und die Mitglieder des Kontrollausschusses haben das Recht, den Verein und jegliche sonstige vom Verein durchgeführten Aktivitäten betreffend Bücher, Aufzeichnungen und Korrespondenz jederzeit zu prüfen.

Arbeitssprache des Vereines

Die Arbeitssprache des Vereines ist Persisch und/oder Deutsch.

Finanzjahr

Das Finanzjahr des Vereines läuft vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember desselben Jahres.

Auflösung des Vereins

1. Ein Antrag auf die Auflösung des Vereines ist zunächst im Vorstand zu behandeln. Nach Erörterung der allenfalls von den ernennenden Organisationen zum Ausdruck gebrachten Ansichten und unter der Voraussetzung, daß danach die Empfehlung, den Verein aufzulösen, die Zustimmung von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes gefunden hat, ist ein diesbezüglicher Tagesordnungspunkt in die Tagesordnung einer Sondersitzung der Generalversammlung aufzunehmen. Ist Vereinsvermögen vorhanden, so hat die vorerwähnte Sondersitzung der Generalversammlung auch über die Liquidität des Vereines und insbesondere die Ernennung eines Liquidators zu befinden.
2. Im Falle der Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des begünstigten Vereinszweckes ist nach Begleichung aller Verbindlichkeiten ein allenfalls verbleibendes Restvermögen ausschließlich an eine andere Körperschaft des privaten, öffentlichen, oder internationalen Rechtes zu übertragen, die im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung als gemeinnützig gilt, unter der Bedingung, daß dieses Restvermögen ausschließlich für ähnliche Zwecke wie Union Iranischer Akademiker verwendet wird. Soferne die vorerwähnte Sondersitzung der Generalversammlung nicht entscheidet, auf welche gemeinnützige Körperschaft im Sinne der vorstehenden Definition das Restvermögen des Vereines zu übertragen ist, steht die diesbezügliche Entscheidungsbefugnis dem Liquidator zu.